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Anspruch auf eine Mutterschaftsentschädigung haben Frauen die im Zeitpunkt der Niederkunft:

  • Arbeitnehmerinnen sind,
  • selbstständigerwerbend sind oder im Betrieb des Ehegatten oder der Familie mitarbeiten und einen Lohn vergütet erhalten,
  • arbeitslos sind und entweder ein Taggeld der Arbeitslosenversicherung beziehen oder die Anspruchsvoraussetzungen dafür erfüllen,
  • wegen Krankheit, Unfall oder Invalidität arbeitsunfähig sind und deswegen Taggelder einer Sozial- oder Privatversicherung beziehen.

Der Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung entsteht, wenn die Mutter:

  • während 9 Monaten unmittelbar vor der Niederkunft im Sinne des AHV-Gesetzes obligatorisch versichert war,
  • in dieser Zeit während mindestens 5 Monaten eine Erwerbstätigkeit ausgeübt hat.

Anspruchsbeginn

Der Entschädigungsanspruch entsteht am Tag der Geburt des Kindes.

Anspruchsende

Am 98. Tag (14 Wochen) nach seinem Beginn endet der Anspruch. Er endet vorzeitig, wenn die Mutter ihre Erwerbstätigkeit wiederaufnimmt.

Höhe und Bemessung

Die Mutterschaftsentschädigung wird als Taggeld ausgerichtet. Das Taggeld beträgt 80 Prozent des durchschnittlichen Erwerbseinkommens, welches vor Beginn des Entschädigungsanspruchs erzielt wurde. Die Mutterschafts-entschädigung beträgt maximal CHF 196 pro Tag.

Wie/Wo kann die Mutterschaftsentschädigung geltend gemacht werden?

In der Regel von der Mutter via ihren Arbeitgeber bzw. ihren letzten Arbeitgeber. Selbstständigerwerbende direkt bei ihrer zuständigen Ausgleichskasse.

Beiträge an Sozialversicherungen

Von der Entschädigung müssen Beiträge an die AHV, IV, EO und gegebenenfalls an die ALV und FAK bezahlt werden.

Anmeldung

Der Anspruch auf Entschädigung ist mit dem offiziellen Anmeldeformular geltend zu machen, dem die erforderlichen Belege beizulegen sind. Das Formular kann bei der Ausgleichskasse bezogen oder auf unserer Webseite heruntergeladen werden.

Auskünfte und Informationen

Unsere AHV-Zweigstellen und wir stehen Ihnen für weitere Auskünfte sowie die Abgabe von Merkblättern gerne zur Verfügung. Grundlage für die Beurteilung des jeweiligen Einzelfalls bilden ausschliesslich die gesetzlichen Bestimmungen.