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Aktuell

Am 16. Februar 2022 hat der Bundesrat beschlossen, die Covid-19- Verordnung besondere Lage sowie die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall zu ändern. Ab dem 17. Februar 2022 sind alle Massnahmen, abgesehen von der Maskentragepflicht im öffentlichen Verkehr und in gewissen Gesundheitseinrichtungen, aufgehoben.

Die Leistungen der Corona-Erwerbsausfallentschädigung sind ebenfalls aufgehoben, mit Ausnahme der besonders gefährdeten Personen und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie selbstständig Erwerbenden im Veranstaltungsbereich.

Personen, die in der Veranstaltungsbranche tätig sind, haben weiterhin Anspruch auf die Entschädigung infolge erheblicher Einschränkung der Erwerbstätigkeit aufgrund der bisherigen Einschränkungen, da diese eine nachhaltigere Wirkung haben als in anderen Tätigkeitsbereichen, namentlich durch die Absage oder Nichtdurchführung bestimmter Veranstaltungen.

Folglich bleibt der Anspruch auf die Entschädigung infolge erheblicher Einschränkung der Erwerbstätigkeit im Veranstaltungsbereich bis zum 30. Juni 2022 bestehen.

Leistung Gültigkeits des Anspruchs Frist für die Geldtendmachung des Anspruchs
Quarantäne 02.02.2022 31.05.2022
Ausfall der Fremdbetreuung 16.02.2022 31.05.2022
Veranstaltungsverbot 16.02.2022 31.05.2022
Betriebsschlissung 16.02.2022 31.05.2022
Erhebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit im Allgemeinen 16.02.2022 31.05.2022
Besonders gefährdete Personen 31.03.2022 30.06.2022
Erhebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit im Veranstaltungsbereich 30.06.2022 30.09.2022

 

Anspruchsberechtigte Personen infolge massgeblicher Einschränkung der Erwerbstätigkeit im Veranstaltungsbereich sind:

  • Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die aufgrund der beschlossenen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus eine Umsatzeinbusse von mindestens 55% im Vergleich zu den Jahren 2015-2019 erfahren und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden und die im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 10'000.- erzielt haben.
    Für Ansprüche bis 18. Dezember 2020 ist ein Umsatzrückgang von 55% massgebend, ab 19. Dezember 2020 gilt die Schwelle von 40% und für Ansprüche ab 1. April 2021 gilt 30%. Sind sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt, so besteht der Anspruch jeweils für einen ganzen Kalendermonat.
     

Besonders gefährdete Personen haben Anspruch auf die Entschädigung, solange sie ihrer Erwerbstätigkeit nicht oder nur teilweise nachkommen können. Der Anspruch erlischt bei Wiederaufnahme der Tätigkeit, spätestens aber am 31. März 2022. Geimpfte Personen gelten nach der vollständigen Impfung nicht mehr als besonders gefährdet.

Der Anspruch muss mittels entsprechendem Anmeldeformular (siehe Formulare rechts) geltend gemacht werden.

Wichtige Hinweise:

Damit eine effiziente Verarbeitung möglich ist, muss die entsprechende Anmeldung vollständig und korrekt ausgefüllt werden. Ebenso müssen die entsprechenden Nachweise beigelegt werden. Unvollständige Anmeldungen gehen zur Vervollständigung an den/die Versicherte oder den Arbeitgeber zurück und führen dadurch zwangsläufig zu Verzögerungen in der Bearbeitung der CE-Anmeldungen.


Corona Erwerbsersatzentschädigung

Vorgehen:
Lesen Sie das Merkblatt (6.13) durch und falls Sie einen Anspruch geltend machen wollen, senden Sie bitte den Antrag Corona Erwerbsersatzentschädigung an die für Sie zuständige Ausgleichskasse.

Zuständigkeit:
Zuständig ist diejenige Ausgleichskasse, bei welcher Sie ihre Beiträge bezahlen. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem folgendem Link: https://www.ahv-iv.ch/de/Kontakte/Verbandsausgleichskassen

Kontakt AKSO          eo-corona(at)akso.ch

Auszahlung:
Die Corona-Entschädigung wird jeweils monatlich, nachschüssig ausbezahlt werden.


Aktuelle Öffnungszeiten und Kontakt mit der AKSO

Information für die Kundinnen und Kunden der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn(AKSO):

Schalter:

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 08:30 – 11:30 und von 13:30 – 16:30.

Für einen Besuch bei der AKSO gelten folgende Regeln:

  • Besprechungstermine sind idealerweise vorgängig zu vereinbaren.
  • Halten Sie jederzeit mind. 1.5 Meter Abstand zu anderen Personen, beachten Sie dafür die Markierungen am Boden.
  • Beim Betreten der AKSO sind die Hände zwingend zu desinfizieren. Desinfektionsmittel steht dafür im Eingangsbereich der AKSO bereit.
  • In der gesamten AKSO besteht Maskenpflicht. Die AKSO stellt Ihnen bei Bedarf eine Maske zur Verfügung.

Kontakt: 
Nutzen Sie unsere E-Mail-Adresse eo-corona(at)akso.ch

 


Kurzarbeit

Detaillierte Informationen zur Kurzarbeit finden Sie unter folgendem Link.

Härtefallmassnahmen

Der Kanton Solothurn unterstützt seit dem 1. Januar 2021 die von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Unternehmen.

Der Bundesrat hat am 13. Januar 2021 die Bedingungen gelockert, die ein Unternehmen erfüllen muss, um Härtefallhilfe zu erhalten. Unter anderem gelten Betriebe, die seit dem 1. November 2020 insgesamt während mindestens 40 Kalendertagen behördlich geschlossen werden, neu ohne Nachweis eines Umsatzrückgangs als Härtefall. Zudem können neu auch 2021 erfolgte Umsatzrückgänge geltend gemacht werden.

Unter folgenden Link finden Sie wichtige Informationen zu den Härtefallmassnahmen.

 

Besten Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!