Hilflosenentschädigung

Anspruchsberechtigung

In der Schweiz wohnhafte Personen, die eine Alters- oder Invalidenrente oder Ergänzungsleistungen beziehen, können eine Hilflosenentschädigung der AHV-IV geltend machen, wenn:

  • sie in leichtem, schwerem oder mittelschwerem Grad hilflos sind (stimmt bei AHV nur bedingt),
  • die Hilflosigkeit ununterbrochen mindestens ein Jahr gedauert hat,
  • kein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der obligatorischen Unfallversicherung oder der Militärversicherung besteht.

Hilflos ist, wer für alltägliche Lebensverrichtungen (Körperpflege, Essen, An- und Auskleiden usw.) dauernd auf Hilfe Dritter angewiesen ist und dauernder Pflege oder persönlicher Überwachung bedarf.

Der Anspruch auf Hilflosenentschädigung ist einkommens- und vermögensunabhängig.
Die Höhe der Entschädigung beträgt bei einer Hilflosigkeit: 

  • leichten Grades* Fr. 235.00
  • mittleren Grades Fr. 588.00
  • schweren Grades Fr. 940.00

*Im Rahmen der ab 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Neuordnung der Pflegefinanzierung kann neu ein Anspruch auf eine leichte Hilflosenentschädigung der AHV für zu Hause lebende Personen im AHV-Rentenalter entstehen.

Die Entschädigung bei der Hilflosenentschädigung zur Invalidenrente ist unterschiedlich hoch, je nachdem, ob die Versicherten im Heim oder im eigenen Zuhause wohnen.

Zuständigkeit für die Bestimmung des Anspruches und der Höhe der Hilflosenentschädigung

Für die Berechnung der Höhe der Hilflosenentschädigung ist die Ausgleichskasse zuständig. Der Beschluss über Anspruch oder kein Anspruch wird von der Invalidenversicherung geprüft und bestimmt.

Nach oben

Fragen?

Bei weiteren Fragen zum Thema kontaktieren Sie uns unter der Nummer 032 686 22 00 oder per E-Mail unter leistungen@akso.ch