Betreuungsgutschriften

Die Betreuungsgutschriften sind keine direkten Geldleistungen, sondern Zuschläge zum Erwerbseinkommen, welche bei der Rentenberechnung berücksichtigt werden. Diese werden jedoch im Individuellen Konto der Versicherten vermerkt.

Anspruchsberechtigte Personen

Wer pflegebedürftige Verwandte betreut, hat Anspruch auf Betreuungsgutschriften. Als Verwandte gelten dabei Urgrosseltern, Grosseltern, Eltern, Schwiegereltern, Ehegatte, Geschwister, Kinder, Stiefkinder und Enkelkinder. Diese Aufzählung ist abschliessend.
Die Betreuungsgutschrift wird auf die betreuenden Personen aufgeteilt.

Voraussetzungen

Die Verwandten müssen pflegebedürftig sein, d.h. sie müssen eine Hilflosenentschädigung der AHV, der IV, der Unfall- oder Militärversicherung von mindestens mittleren Grades beziehen.
Einer versicherten Person können Betreuungsgutschriften angerechnet werden, wenn sie eine pflegebedürftige verwandte Person pflegt, die in der Nähe wohnt. Diese Bedingung ist erfüllt, wenn die pflegende Person nicht mehr als 30 Kilometer von der pflegebedürftigen Person entfernt wohnt oder nicht länger als eine Stunde braucht,um den entsprechenden Weg zurückzulegen.

Anmeldung

Betreuungsgutschriften sind jährlich mittels einem Anmeldeformular bei der kantonalen AHV-Ausgleichskasse des Wohnsitzkantones der betreuten Person geltend zu machen. Die Formulare können auch bei der AHV-Zweigstelle bezogen werden.

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Fragen?

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