Die nachfolgenden Antworten vermitteln nur eine allgemeine Übersicht. Für die Beurteilung von Einzelfällen sind ausschliesslich die gesetzlichen Bestimmungen und die ihnen gleichgestellten internationalen Vorschriften massgebend.

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Beiträge / Zulagen

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Wie können die Sozialversicherungsbeiträge von Arbeitnehmenden im privaten Haushalt abgerechnet werden?

Wer einen eigenen Haushalt führt und Personen als Hausdienst-Arbeitnehmende beschäftigt und entlöhnt, ist verpflichtet, von diesem Lohn Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten. Wer die Meldung unterlässt, kann sich strafbar machen.

 

Zudem sind Hausdienst-Arbeitgebende verpflichtet, ihr Personal gegen Unfall zu versichern.
Wenn Löhne ausbezahlt werden, die der obligatorischen beruflichen Vorsorge unterstellt sind, muss sich der Arbeitgeber einer registrierten Vorsorgeeinrichtung anschliessen.

 

Hausdienst-Arbeitgebende müssen sich mit folgendem Formular bei der Ausgleichskasse anmelden:

3107 - Anmeldung für Hausdienstarbeitgebende im privaten Haushalt

 

Weitere Informationen finden Sie in folgenden Merkblättern:

2.06 - Hausdienstarbeit
6.05 - Obligatorische Unfallversicherung UVG
6.06 - Anschlusspflicht an eine Vorsorgeeinrichtung gemäss BVG

2.01 - Lohnbeiträge an die AHV, die IV und die EO
2.08 - Beiträge an die Arbeitslosenversicherung

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Wie können Versicherte überprüfen, ob ihr Arbeitgeber die Beiträge für sie abgerechnet hat?

Sie können mittels folgendem Link einen Auszug aus dem individuellen Konto bestellen:
Antrag für einen Zusammenruf der persönlichen individuellen Konti (IK) 

Informationen zum Auszug aus dem individuellen Konto (IK) finden Sie im folgenden Merkblatt:
1.01 - Auszug aus dem Individuellen Konto (IK)

Ergänzungesleistungen

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Wann wird die monatliche Ergänzungsleistung ausbezahlt?

Die Auszahlung der Ergänzungsleistung erfolgt am 4. Arbeitstag des Monats.

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Wo muss ich die Anmeldung für Ergänzungsleistungen einreichen?

Die Anmeldung muss bei der für Sie zuständigen Sozialregion oder Zweigstelle eingereicht werden.

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Welche Sozialregion/Zweigstelle ist für mich zuständig?

Ihr Wohnsitz bestimmt die zuständige Stelle. Benützen Sie den Link "AHV-Zweigstellen" um die Sozialregion/Zweigstelle ausfindig zu machen.

Leistungen

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Bis wann muss ich einen Vorbezug/Aufschub der Altersrente anmelden?

Frauen und Männer können den Bezug der Altersrente um 1 oder 2 Jahre vorbeziehen oder diese um 1 bis höchstens 5 Jahre aufschieben.

 

Der Vorbezug wird mit dem Anmeldeformular für eine Altersrente geltend gemacht. Die Anmeldung muss spätestens am letzten Tag des Monats, in welchem das entsprechende Altersjahr vollendet wird, eingereicht werden. Andernfalls kann der Rentenvorbezug erst mit Wirkung ab dem nächstfolgenden Geburtstag geltend gemacht werden. Eine rückwirkende Anmeldung ist ausgeschlossen.

 

Der Aufschub muss spätestens bis 1 Jahr nach Entstehung des ordentlichen Rentenanspruchs geltend gemacht werden. Während des Aufschubs von mindestens 1 Jahr kann die Rente nach freier Wahl abgerufen, d.h. bezogen werden.

 

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Plafonierung der Renten eines Ehepaars

Die Summe der beiden Einzelrenten eines Ehepaars darf nicht grösser sein als 150 % der Maximalrente. Wird dieser Höchstbetrag überschritten, werden die beiden Einzelrenten entsprechend gekürzt. Eine Plafonierung der Renten findet nicht statt, wenn entweder der gemeinsame Haushalt durch einen richterlichen Entscheid aufgehoben wurde, oder wenn ein Ehegatte eine Altersrente und der andere eine halbe oder Viertelsrente der IV bezieht.

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Was sind Betreuungsgutschriften?

Versicherten Personen können für Jahre, in denen sie pflegebedürftige Verwandte betreuen, Betreuungsgutschriften angerechnet werden. Für Jahre, in denen Erziehungsgutschriften angerechnet werden können, besteht kein Anspruch auf Betreuungsgutschriften. Bei verheirateten Personen wird die Gutschrift während der Kalenderjahre der Ehe je zur Hälfte aufgeteilt. Die Betreuungsgutschriften werden im individuellen Konto vermerkt. Die Höhe kann jedoch erst bei der Berechnung der AHV-oder IV-Leistungen festgesetzt werden.

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Was sind Erziehungsgutschriften?

Bei der Berechnung der Alters,- Hinterlassenen-, oder Invalidenrente kann einer versicherten Person für jedes Jahr, in dem sie Kinder unter 16 Jahren hatte, eine Erziehungsgutschrift angerechnet werden. Bei verheirateten Personen wird die Gutschrift während der Kalenderjahre der Ehe je zur Hälfte aufgeteilt. Bei geschiedenen und unverheirateten Eltern gelten seit 1. Januar 2000 besondere Bestimmungen. Erziehungsgutschriften sind auf keinem IK-Auszug ersichtlich. Sie werden lediglich bei der Berechnung von AHV-/IV-Leistungen angerechnet.

Prämienverbilligung

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Auszahlung der Krankenkassen Prämienverbilligung

Die Auszahlung erfolgt zweckgebunden an die Krankenkasse. Sie erhalten eine schriftliche Verfügung/Mitteilung wann die Auszahlung an Ihre Krankenkasse durchgeführt wird. Die Krankenkassen benötigen ca. 10-15 Arbeitstage bis die Gutschrift auf Ihrer Prämienrechnung ersichtlich ist.

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Sozialhilferechtliche Unterstützung

Bitte wenden Sie sich an den für Sie zuständigen Sozialarbeiter oder die für Sie zuständige Sozialarbeiterin. Diese/r wird Ihnen gerne detaillierte Auskünfte geben.

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Quellenbesteuerte Personen

Für quellenbesteuerte Personen wird der Antrag auf Krankenkassen-Prämienverbilligung ab Mai des Anspruchsjahres verschickt.

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Ergänzungsleistungsbezüger (EL und FamEL)

Der Anspruch auf die kantonale Durchschnittsprämie und die entsprechende Auszahlung an die Krankenkasse werden schriftlich mitgeteilt.

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Habe ich einen Anspruch auf Krankenkassen Prämienverbilligung?

Als Berechnungsgrundlage dient die definitive Staatssteuerveranlagung 2012 für das Anspruchsjahr 2014. Es gelten die persönlichen und familiären Verhältnisse am 1. Januar 2014.

 

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Wie wird die Prämienverbilligung im Kanton Solothurn geltend gemacht?

Die Ausgleichskasse des Kantons Solothurn wertet die Steuerdaten 2012 aus und stellt den voraussichtlich anspruchsberechtigten Personen das Antragsformular automatisch zu.

 

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Wer muss ein Antragsformular bei der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn verlangen?

 

. Zuzug 2013 in den Kanton Solothurn

. Ausbildungsende im Jahr 2013

. Zivilstandsänderung im Jahr 2013

. Personen, welche die definitive Staatssteuerveranlagung aus früheren Jahren erst jetzt erhalten, können den jeweiligen Anspruch innerhalb von 30 Tagen nach Inkrafttreten der Staatssteuer Veranlagung bei uns abklären lassen. Massgebend sind die Anspruchsvoraussetzungen der entsprechenden Jahre.

weitere häufig gestellte Fragen

Wir verweisen nachstehend auf weitere interessante Informationsseiten:

AHV
http://www.bsv.admin.ch

Ergänzungsleistungen
http://www.bsv.admin.ch

Invalidenversicherung
http://www.bsv.admin.ch

Erwerbsersatzordnung
http://www.bsv.admin.ch

Der Neue Lohnausweis (NLA)
http://www.steuerkonferenz.ch/d/lohnausweis.htm